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Gesetze aus EuropaGesetze aus Italien

Sinnlose Gesetze aus Italien

 Für ganz Italien gültige Gesetze:

Haben Sie in Italien ein öffentliches Lokal egal welcher Art, müssen Sie bis
zur Sperrstunde offen lassen,
müssen jeden bedienen der reinkommt, müssen es dulden wenn jemand sich nur
aufwärmen will, auf die Toilette
möchte oder einfach nur da sein will ohne Verzehr.

Sie müssen bei einer Sperrstunde um beispielsweise Uhr 2.00, jemandem der um
eine Minute vor Uhr 2.00 eine Maß Bier
( = 1 Liter / Glas ) bestellt diese servieren. Befindet sich der Gast aber
um eine Minute nach Uhr 2.00 noch im Lokal, ist das
ein Verstoß gegen die Sperrzeit und wird mit einer Geldbuße zwischen EURO
200 bis EURO 400 geahndet.

Lassen Sie jemanden nicht auf die Toilette gibt es beim ersten Mal eine
Strafe von ca. 50 EURO, beim zweiten Mal eine Strafe
Von Ca. 150 EURO und beim dritten Mal wird der Laden per richterlichem
Beschluss für 10 Tage zugesperrt.
Gleiches gilt, wenn Sie jemanden vor die Tür setzen weil er nichts verzehrt.

Verkaufen Sie etwas in Ihrem Geschäft an einen Kunden und machen einen
scontrino (Kassenzettel), geben diesen scontrino
dem Kunden, dieser wirft ihn weg, er wird von der Finanza (Finanzpolizei)
kontrolliert während sich die Ware noch in seinem Besitz befindet
und findet der Kunde den scontrino nicht mehr, teilt sich die zu erwartende
Geldstrafe wie folgt: Das 100fache des Rechnungsbetrages
für den Kunden; das 1000fache für den Verkäufer.

Vor einigen Jahren wollte ein Politiker eine Regenwassersteuer festlegen.
Berechnungsgrundlage hierfür war der jährliche Niedergang in Litern
je Quadratmeter. Da es in Italien noch sehr viel Landwirtschaft mit richtig
großem Landbesitz ab ca. 50.000 qm aufwärts gibt, wäre dies
sicherlich ein lohnendes Geschäft gewesen.

Bis ca. 1995 existierte eine Kühlschranksteuer. Diese besagte, dass jeder,
der einen oder mehrere Kühlschränke besitzt, je Kühlschrank
eine jährliche Abgabe von EURO 15 zu leisten hatte. Man stelle sich die
Einnahmen bei ca. 50 Millionen Kühlschränken vor.

Bis 1999 musste man jedes Jahr seinen Führerschein verlängern lassen (gegen
Gebühr versteht sich, bis 1997 25 EURO, danach EURO 35)
Hat man seine Gebühr nicht rechtzeitig bezahlt, verlor man automatisch "la
Licenza" (Führerschein)

Ziehen Sie in Italien um, müssen Sie auf die Gemeinde gehen und sich melden,
danach warten Sie ungefähr 3 Monate bis jemand
von der Vigile (Gemeindepolizei) kommt und kontrolliert ob Sie auch
tatsächlich in einer Wohnung wohnen. Nach weiteren 4 Wochen
(mit viel Glück) erhalten sie dann Ihren neuen Personalausweis, mit dem Sie
dann erneut auf die Gemeinde gehen um Gas, Wasser, Abwasser, Strom
beantragen können. Haben Sie alles nach ca. weiteren 2 Wochen, bekommen Sie
eine Bescheinigung, das Sie da wohnen und bereits
Wasser, etc. genehmigt bekommen haben, Mit dieser Genehmigung können Sie
dann ein Telefon beantragen, welches Sie nach ca. weiteren
8 Wochen bekommen.

Haben Sie Land- und Immobilienbesitz in Italien welcher umzäunt ist, sollten
Sie darauf achten, das der Zaun mindestens 1,80 Meter hoch ist.
Ist er niedriger und sie wohnen in einem ländlichen Gebiet wo man von
Oktober bis Dezember die Jagd pflegt, darf jeder Jäger ohne Ihre
Erlaubnis über Ihren Zaun klettern und auf Ihrem Grundstück jagen, da jedes
Hindernis unter 1,80 Meter unter Umständen im Jagdeifer nicht auffallen
könnte. (Eingesandt von oliver.merz@teldeon.de)

Als Scharlatan zu arbeiten und damit sein Geld zu verdienen ist verboten.

In der Öffentlichkeit ist fluchen generell verboten.

Wenn ein Mann einen Rock trägt, kann er dafür verhaftet werden.

Jemand mit der Faust schlagen, ist ein Verbrechen.

Hunde müssen in ganz Italien angegurtet sein, sonst ist eine AUTOFAHRT mit Hunden
verboten, und wird mit einer Geldstrafe oder Anzeige bestraft! Quelle: Kathrin Dangel

Sollte es sein, dass man z. B. eine Lungenentzündung hat, muss man zuerst auf ein
Amt, um einen Gesundheitsausweis auszustellen. Dafür braucht man eine Arbeits-
bestätigung. Dies dauert ca. 3 Tage, dann darf man diesen Schein abholen.
Persönlich natürlich. Jemand in deinem Auftrag ist nicht berechtigt, dieses "wichtige
Dokument" abzuholen.
Danach musst du zum Gemeindearzt gehen, der jeden Tag in einem anderen Ort
arbeitet, wobei es keine genauen Angaben gibt, an welchem Tag er wo arbeitet.
Solltest du das Glück haben, den Arzt endlich gefunden zu haben, musst du deine
Steuernummerkarte, deine Arbeitsbestätigung, sowie deinen Gesundheitsausweis
vorlegen.
Dann wird man untersucht. Der Arzt schreibt eine Krankmeldung, wobei man diese
2* kopieren muss. Eine für sich selbst, eine für den Arbeitgeber und eine für das
IMPS. Die Herrschaften von diese Institut erklären dir dann, ob du wirklich in
Krankenstand gehen darfst oder nicht. Sie schicken jedoch niemanden, der dich
untersucht. Sollte es in Ordnung gehen, dass man krank ist, ist die Frage ob man nach
Hause fahren darf oder nicht.
Für das nach Hause fahren muss man wieder einen eigenen Antrag ausfüllen und
einen guten Grund angeben, warum es besser wäre zu Hause zu sein.
Mein Grund war, dass ich lt. Arzt mit einer Lungenentzündung nicht auf 3.200m
(ich war auf einem Gletscher) bleiben darf, sondern unbedingt nach Hause und ins Tal
muss.
Die Begründung wurde nicht berücksichtigt, da sie "unlogisch und nicht bedeutend"
sei.
Als ich doch nach Hause fuhr, wurde mir mitgeteilt, dass ich mit einer Strafe zu
rechnen hätte. Also musste ich wieder auf ein anderes Institut fahren um mich dort zu
rechtfertigen.
Herausgekommen ist nichts, doch Hauptsache ich musste eine Woche mit
Lungenentzündung von Institut zu Institut fahren, wurde von Pontius zu Pilatus geschickt.
Sollten Sie in Italien Zahnschmerzen bekommen, oder sonst wie krank werden, gebe
ich Ihnen nur einen Rat:
FAHREN SIE SO SCHNELL WIE MÖGLICH NACH HAUSE!!!!!
Quelle: Martina Weixlederer